Die Künstlerin Ophelia Flassig vereint in ihren Werken die Welten der Bildenden Kunst, der Musik und des Theaters. Als Synästhetin bedient sie sich dabei interdisziplinär an Methodiken der Choreografie und Komposition, um Bestehendes für das Publikum neu erlebbar und wahrnehmbar zu machen. Zentrale Elemente sind dabei immer wieder Körper, Raum und Klang.
Ophelia Flassig studierte als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes an führenden Institutionen, wie der Akademie der Bildenden Künste in München sowie in Nürnberg, der Ludwigs Maximilian-Universität München, der Hochschule für Musik und Theater in München, der Hochschule für Künste in Bremen und der Royal Academy of Arts London.
Ihre Professor:innen waren u.a. Olaf Nicolai, Heike Baranowsky, Albert Hien, Raphael Sbrzesny, Till Bovermann und Jan St. Werner. Sie absolvierte ihr Meisterschülerstudium mit Auszeichnung an der AdBK Nünberg und erhielt den externen Jurypreis, der von hochkarätigen Personen wie Till Fellrath, dem Leiter des Hamburger Bahnhofs in Berlin, verliehen wurde.
Sie arbeitet mit Mitteln des Artistic Research an einer ortsspezifischen multisensorischen Präparation architektonischer Ästhetik. Von Jan St. Werner nach Berlin eingeladen, bespielte sie bei „The Sound of Distance – neue Ideen für Musik, Raum und Architektur“ u.a. das Haus der Kulturen der Welt. Ebenso die Kunsthalle Baden-Baden kuratiert von Çağla Ilk, die 2024 den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gestaltete.
Auch in ihrer Wahlheimat München sind ihre Werke zu erleben. Im Zuge des XPLORE-Wettbewerbs für neue Aufführungsformate, gesponsert von der UNITEL Musikstiftung, überzeugte ihr immersives Konzept die Fachjury. Als Preisträgerin verwandelte sie u.a. zeitgleich fünf aufeinanderfolgende U-Bahnhöfe mit Ensembles und Tanz zu temporären Festivalbühnen im Münchner Untergrund.